(keine Normkennzeichnung) |
![]() |
|
Botanische Bezeichnung | Tabebuia rosea, Familie Bignoniaceae | |
Verbreitung | Mexiko, Mittelamerika, Karibik, nördliches Südamerika | |
Weitere Handelsnamen | Amapola, macuilixuatl, roble blanco (MX), roble, r. de sabana, r. blanco (Mittelamerika und Karibik); ipé rosa (BR); roble, flor morado (CO); apamate (VE); tajibo (BO); mayflower (GB); "white cedar" (internationaler Markt) |
Kurzbeschreibung | Rosa morada ist wichtiger Repräsentant einer Gruppe von leichten bis mittelschweren Hölzern der Gattung Tabebuia, die im Verbreitungsgebiet meist unter dem Namen |
Farbe und Struktur | Kernholz hell bis mittel rosabraun, nur geringfügig dunkler als der im Farbton ähnliche Splint. Zuwachszonengrenzen nur bei den nördlichen Herkünften makroskopisch erkennbar, markiert durch schmale dunkle Spätholzbänder. Faserverlauf gerade bis wechseldrehwüchsig. Holz von mittlerer Textur und leicht glänzend, mit einer attraktiven, leicht wolkigen Maserung auf tangentialen Flächen. Trockenes Holz ohne charakteristischen Geruch. |
Gesamtcharakter | Sehr dekoratives, hell rosabraunes Holz von mittlerer Textur und mit kontrastreicher Fladerzeichnung auf tangentialen Oberflächen. |
Gewicht frisch | 1 140 kg/m³ |
Rohdichte lufttrocken (12-15% u) | 0,56–0,64 g/cm³ |
Druckfestigkeit u12-15 | 47–59 N/mm² |
Biegefestigkeit u12-15 | 90–106–122 N/mm² |
Elastizitätsmodul (Biegung) u12-15 | 8 600–9 790–10 990 N/mm² |
Bruchschlagbarkeit | 64–93 kJ/m² |
Härte (JANKA) ⊥, umgerechnet | 5,2–8,1 kN |
Härte (BRINELL) ⊥ zur Faser u12-15 | 23–32 N/mm² |
Trocknungsschwindmaß (radial) | 0,9 % |
Trocknungsschwindmaß (tangential) | 1,8 % |
Differentielles Schwindmass (radial) | 0,15 % |
Differentielles Schwindmass (tangential) | 0,29 % |
Natürliche Dauerhaftigkeit (DIN-EN 350-2) | 4 |
Bearbeitbarkeit | Das mittelschwere Holz lässt sich maschinell sehr gut bearbeiten. Beim Hobeln radialer Flächen neigt es wegen mitunter ausgeprägtem Wechseldrehwuchs zum Ausreißen. Verklebung mit handelsüblichen Weißleimen und anderen Klebstoffen bereitet keine Schwierigkeiten. Für Nägel und Schrauben sollte vorgebohrt werden, um ein Spalten des Holzes zu verhindern. Das Holz lässt sich gut beizen, wachsen, ölen und lasieren; vor dem Lackieren sollten Porenfüller verwendet werden. |
Trocknung | Schwindwerte liegen im niedrigen Bereich und ergeben ein gutes Stehvermögen. Das Holz trocknet sowohl bei Freiluft- als auch Kammertrocknung rasch und ohne spezifische Trocknungsschäden. Die Trocknung sollte jedoch möglichst bald nach Einschnitt erfolgen, um wertmindernde Schäden durch Holz verfärbende Pilze zu vermeiden. |
Verwendungsbereiche | Dekorative Schäl- und Messerfurniere, hochwertige Möbel, laminierte Rahmenhölzer, Leimholz, Fußböden (Dielen, Vollholz- und Fertigparkett), Panele und Profilbretter, Dekor im Innenausbau (Bilderrahmen, Spiegel, Lampen, etc.), Kunsthandwerk. |
Austauschhölzer | Als dekorative Schälfurniere und massive Bauteile im Möbelbau z. B. für Ulmenhölzer oder Aningré; als Massiv- und Fertigparkett im Wohnbereich für milde Eiche, Soft maple und ähnliche Hölzer. |
Literatur | OFI-CATIE, 2004. Árboles de Centroamérica – un manual para extensionistas. Oxford Forestry Institute (OFI) y Centro Agronómico Tropical de Investigación e Enseñanza (CATIE) Pennington, T. D., Sarukhán, J., 1998. Árboles tropicales de México. Universidad Nacional Autónoma de México, Fondo de Cultura Económica. 521 pp. Vester, H. F. M., Navarro Martínez, A., 2007. Árboles maderables de Quintana Roo. Fichas ecológicas. CONACYT y Colegio de la Frontera Sur, Chetumal, Q. Roo. 139 pp. |
Bilder |
![]() ![]() ![]() |