(keine Normkennzeichnung) |
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Botanische Bezeichnung | Roseodendron donnell-smithii (syn.: Tabebuia donnell- smithii), Familie Bignoniaceae | |
Verbreitung | Mexiko und Mittelamerika (Guatemala, El Salvador, Honduras); kultiviert in Puerto Rico, Hawaii, Ecuador | |
Weitere Handelsnamen | Palo blanco (MX, GT); guayape, San Juán (HN); guayacán blanco (EC); white mahogany, gold tree (US) |
Kurzbeschreibung | Primavera ist ein raschwüchsiger Baum, bis zu 30 m hoch und 0,5 m Brusthöhen-Durchmesser. Sein Holz ist relativ leicht mit entsprechend niedrigen Festigkeitseigenschaften, wird aber im Bereich seiner Verbreitung gerne und viel verarbeitet, vor allem für Möbel und im Innenausbau. In Mexiko wird Prima-vera häufig in agroforstlichen Systemen als Schattenbaum angebaut. Wegen der leuchtend gelben und sehr dekorativen Blütenpracht im Frühjahr (daher der Name |
Farbe und Struktur | Holz hellfarbig, cremefarben oder gelblich weiß, mitunter mit grünlich-gelber Tönung, ohne Farbunterschied zwischen Kern und Splint. Zuwachszonen makroskopisch erkennbar, begrenzt durch etwas dunklere Spätholzzonen und begleitet von feinen, marginalen Parenchymbändern. Holz von mittlerer Textur, Faserverlauf stark wechseldrehwüchsig und häufig unregelmäßig. Maserung meist unauffällig, im Einzelfall auch sehr dekorativ durch farblich betonte Zuwachszonen. Trockenes Holz ohne charakteristischen Geruch. |
Gesamtcharakter | Leichtes bis mittelschweres, überwiegend schlichtes, hellfarbiges Holz von mittlerer Textur, auf Radialflächen mit Glanzstreifen. |
Gewicht frisch | 1 100 kg/m³ |
Rohdichte lufttrocken (12-15% u) | 0,42–0,54 g/cm³ |
Druckfestigkeit u12-15 | 33–46 N/mm² |
Biegefestigkeit u12-15 | 62–89 N/mm² |
Elastizitätsmodul (Biegung) u12-15 | 5 967–7 203–8 439 N/mm² |
Bruchschlagbarkeit | 30–55 kJ/m² |
Härte (JANKA) ⊥, umgerechnet | 2–6 kN |
Härte (BRINELL) ⊥ zur Faser u12-15 | 15–27 N/mm² |
Trocknungsschwindmaß (radial) | 1,3 % |
Trocknungsschwindmaß (tangential) | 2,5 % |
Differentielles Schwindmass (radial) | 0,14 % |
Differentielles Schwindmass (tangential) | 0,14 % |
Natürliche Dauerhaftigkeit (DIN-EN 350-2) | 4 |
Bearbeitbarkeit | Maschinell gut zu bearbeiten. Neigt beim Hobeln radialer Flächen stark zum Ausreißen wegen häufig extremem Wechseldrehwuchs. Holz geeignet für die Herstellung von Schäl- und Messerfurnieren ohne voriges Dämpfen. Beim Bohren empfiehlt sich langsamer Vorschub, um faserige Lochkanten zu verhindern. Verklebung mit handelsüblichen Weißleimen ist gut möglich. Für Nägel und Schrauben vorbohren, da das Holz leicht spaltet. Oberflächenbehandlung bereitet keine Schwierigkeiten; Holz ist gut zu wachsen, ölen und lasieren; vor dem Lackieren empfehlen sich Porenfüller. |
Trocknung | Schwindwerte liegen im niedrigen bis mittleren Bereich und ergeben ein noch gutes Steh-vermögen. Freilufttrocknung des Holzes verläuft rasch, jedoch unter Risiko von Verziehen und Rissbildung, was häufig auf starke Abweichungen des Faserverlaufes von der Stammachse zurückzuführen ist. Für die technische Trocknung werden Programme im niedrigen Temperaturbereich empfohlen. |
Verwendungsbereiche | Schälfurniere für Sperrhölzer; Messerfurniere (für Möbel, Türen), Leimholzplatten, Profilbretter, konstruktiver Innenausbau bei geringer mechanischer Belastung, Dekor im Innenbereich (Bilderrahmen, Spiegel, Lampen, etc.), bei allen Formen der Zurichtung auch für Imitationen geeignet. |
Austauschhölzer | Für ähnliche Hölzer wie z. B. Ako, Aielé, Jelutong, Limba, Framiré, Light Red Meranti, Yellow Meranti u. a. |
Anmerkungen | Holz ist sehr anfällig gegen Holz verfärbende Pilze, wie auch gegen Termiten und andere Trockenholzinsekten. |
Literatur | Pennington, T. D. und Sarukhán, J., 1998. Árboles tropicales de México. Universidad Nacional Autónoma de México, Fondo de Cultura Económica. 521 pp. Vester, H. F. M. und Navarro Martínez, A., 2007. Árboles maderables de Quintana Roo. Fichas ecológicas. CONACYT und Colegio de la Frontera Sur, Chetumal, Q. Roo. 139 pp. OFI-CATIE, 2004. Árboles de Centroamérica – un manual para extensionistas. Oxford Forestry Institute (OFI) und Centro Agronómico Tropical de Investigación e Enseñanza (CATIE) |
Bilder |
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